Jose Rodriguez

Ein guter Freund

Der große, fröhliche Mann mit sonnengebräunter Haut, dunklen Haaren und funkelnden Augen ist José, Anas guter Freund. „José war der Erste, den ich an der Washington State kennen lernte; er irrte genauso einsam und verloren herum wie ich. Wir erkannten einander sofort als Seelenverwandte und sind seitdem befreundet. Wir lachen nicht nur über dieselben Dinge (…)“ (Bd. 1, S. 30).

José lacht gerne und grinst viel (Bd. 1, S. 30). „ (…) unter seiner Jeans und dem T-Shirt zeichnen sich seine Muskeln und breite Schultern ab (…) Ja, José ist ziemlich heiß“ (Bd. 1, S. 31). Er hat ein „hinreißendes Hispano-Lachen“ (Bd. 1, S. 205). Anna schätzt seine Normalität. Er ist ihr vertraut und sie versteht ihn – im Gegensatz zum komplizierten Christian (Bd. 1, S. 205). José und Ana sind beim Poolbillard Freunde geworden. Er hat ihr Billiard spielen beigebracht, und nun spielen sie seit drei Jahren zusammen (Bd. 2, S. 139).

VW-Käfer Wanda

Anas Auto, ein alter VW-Käfer, den sie Wanda nennt, wird von José regelmäßig gecheckt. VW-Käfer Wanda hat früher Josés Mutter gehört (Bd. 1, S. 271).

Student und Fotograf

„José, ein kluger Kopf, studiert Maschinenbau und ist bisher der Einzige in seiner Familie, der es auf die Uni geschafft hat“ (Bd. 1, S. 30). Er wird seinen Studienabschluss erst ein Jahr später machen als Ana und Kate. „Seine wahre Leidenschaft gilt jedoch der Fotografie. Er hat den richtigen Blick dafür“ (Bd. 1, S. 30). José übernimmt widerstrebend das Fotoshooting für das Interview von Mr. Grey. „Ich fotografiere Orte, nicht Menschen, Ana“ (Bd. 1, S. 42). Aber Kate zwingt ihn mit Nachdruck.

Die erste Fotoausstellung

José verkündet, dass seine Fotos in der Portland Place Gallery ausgestellt werden und lädt Ana zur Vernissage ein (Bd. 1, S. 30). Mit dieser Fotoausstellung hat José „seinen Traum verwirklicht“. Er hat es geschafft! (Bd. 2, S. 24). Zur Eröffnung trägt er einen Anzug und „sieht blendend aus“ (Bd. 2, S. 25). Seine Fotos zeigen Landschaftsaufnahmen, denen „etwas Ätherisches“ anhaftet (Bd. 2, S. 26). Sogar Christian gibt zu, „Der Junge hat Talent (…)“ (Bd. 2, S. 26).

Sieben Porträts von Ana

José fotografiert Landschaften, keine Porträts – einzige Ausnahme sind „sieben riesige Porträts“ von Ana, denen sie plötzlich völlig unvorbereitet gegenüber steht, als sie Josés Vernissage besucht (Bd. 2, S. 27). Sie dachte, José würde nur ein paar Schnappschüsse machen, als er mit der Kamera rumgealbert hat. Ana empfindet die Porträts als intim: Die Fotos zeigen sie „schmollend, lachend, mit finsterem und ernstem Gesicht, amüsiert“ (Bd. 2, S. 27). Ausstellungsbesucher, die Ana gar nicht kennt, erkennen in ihr die Frau auf den Fotos. Christian kauft sofort alle Porträts, damit niemand außer ihm Ana darauf anschauen kann.

Ein Freund, der mehr will

Manchmal schaut José Ana tief in die Augen und lächelt sie oft liebevoll an. „José und ich sind gute Freunde, doch ich ahne, dass er mehr möchte. Er ist witzig und irgendwie süß, aber nicht der Richtige für mich. Ich sehe in ihm eher den Bruder, den ich nie hatte“ (Bd. 1, S. 30). „Vielleicht begreift er ja allmählich, dass wir nur Freunde sind“ (Bd. 1, S. 31).

Rivalen

José sieht in Christian einen Rivalen um Anas Gunst. Das gleiche gilt umgekehrt für Christian. Sobald die Rede von José ist, verengen sich seine Augen und seine Miene wird eisig. José blickt finster, als er Ana mit Christian beim Fotoshooting zusammen sieht. Als Christian fragt, ob José ihr Freund ist, entgegnet sie, dass er „ein guter Freund ist, nicht mehr“ (Bd. 1, S. 51). José reagiert am Telefon mit kleinlicher Eifersucht, weil Ana eine Nacht mit Christian Grey verbracht hat. Er fragt, ob es am Geld liegt, dass sie ihm Christian vorzieht. (Bd. 1, S. 182).

José wird aufdringlich

Auf der Abschlussfeier spendiert José Ana reichlich Alkohol und unternimmt Annäherungsversuche (Bd. 1, S. 66). Als sie an die frische Luft geht, weil ihr übel ist, wird er zudringlich, obwohl sie ihn abzuwehren versucht (Bd. 1, S. 69). „Du weißt, dass ich dich mag, Ana. Bitte“ (Bd. 1, S. 69). Obwohl sie immer wieder nein sagt, hält er sie fest und versucht sie zu küssen, bis Christian auftaucht und einschreitet (Bd. 1, S. 70).

Als Ana sich übergeben muss, springt der gute Freund, ganz im Gegensatz zu Christian, angewidert zurück und ruft, „Igitt – Dios mio, Ana!“ (Bd. 1, S. 70). Er steht ihr nicht bei, ist verlegen und schleicht zurück in die Kneipe mit den Worten, „Äh … wir sehen uns drinnen“ (Bd. 1, S. 71).

Die Versöhnung

Nach diesem Vorfall ist Ana „ziemlich sauer“ auf José und lässt ihn eine Weile schmoren. Sie reagiert weder auf seine Nachrichten noch Anrufe (Bd. 1, S. 99). Als José sie endlich erreicht, klingt er verzweifelt. Er will sie sehen, um sich für sein Benehmen zu entschuldigen (Bd. 1, S. 165). Ana verzeiht José, sie treffen sich auf einen Kaffee, und alles zwischen ihnen ist wieder wie früher.

Ewiger Single – unglücklich verliebt

José ist und bleibt Single, obwohl er attraktiv ist und sich die Damenwelt auf seiner Vernissage um ihn scharrt. Bis zum Ende der Trilogie ist an seiner Seite keine Frau in Sicht. Vermutlich kann sich José in keine andere verlieben, da er Ana immer noch liebt.

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