Kate Kavanagh

Miss Kavanagh ist eine hartnäckige Person, die sich nicht abwimmeln lässt. So verschafft sich die angehende Journalistin und Herausgeberin der Studentenzeitung auch die Einwilligung Christian Greys für ein Interview (Bd. 3, S. 651, 652). Am Tag des Interviews hat sie die Grippe und schickt ihre Mitbewohnerin und beste Freundin Ana an ihrer Stelle zum Termin. Ana lässt sich von Kate dazu „breitschlagen“. „Kate könnte jeden überzeugen. Bestimmt wird sie mal eine tolle Journalistin. Sie kann sich gut ausdrücken, besitzt Überzeugungskraft, ist willensstark, streitlustig und attraktiv“ (Bd. 1, S. 8).

Kate sieht immer „umwerfend“ aus. Sie hat eine „rotblonde Mähne“ und strahlend grüne Augen (Bd. 1, S. 8, 42). Ihre Haare sind ordentlich frisiert und ihre Augenbrauen perfekt gezupft. Kate geht gerne ausgiebig shoppen. Sie leiht ihrer Freundin Ana Klamotten und Schuhe. Sie hat eine tolle Figur und „ist schlank, mit den Kurven an den richtigen Stellen“ (Bd. 1, S. 210).

Immer wenn sich Kate „gerade von einem Freund getrennt hat, krank oder irgendwie niedergeschlagen ist“, trägt sie „den pinkfarbenen Flanellpyjama mit den süßen Häschen“ (Bd. 1, S. 25). Sie ist in vielen Dingen das genaue Gegenteil von Ana. Kate amüsiert sich gerne mit Männern, hat Erfahrungen und ist kein Kind von Traurigkeit. Sie „schafft es immer, die Männer in ihren Bann zu schlagen. Sie ist unwiderstehlich, schön, sexy, witzig … alles, was ich nicht bin“ (Bd. 1, S. 98).

Kate wird an der Uni „Jahrgangsbeste“ und hält als diese „völlig entspannt“ und „witzig“ die Rede zur Collegeabschlussfeier (Bd. 1, S. 266). Ihr Vater ist der „Gründer von Kavanagh Media“. Christian kennt ihn und hält ihn für einen „klugen Geschäftsmann und umsichtigen Menschen“ (Bd. 3, S. 645). Nach dem Studium ergattert Kate ein Praktikum bei der Seattle Times – durch den Einfluss ihres Vaters. So finden die Freundinnen in der gleichen Stadt ihren ersten Job und können gemeinsam ein Appartement in Seattle beziehen.

„Miss Pulitzer-Preisträgerin in spe“ (Bd. 1, S. 40) ist neugierig und möchte immer alles ganz genau wissen. Ana nennt das die typische „Katherine-Kavanagh-Inquisition“ (Bd. 1, S. 24, 61). Wenn die „harte Kate“ (Bd. 1, S. 42) etwas wissen oder durchsetzen will, lässt sie nicht locker und gibt keine Ruhe. Ihr entgeht nichts, sie hat ein untrügliches Gespür und schätzt die Dinge nahezu immer richtig ein. So merkt Kate sofort, dass Mr. Grey Ana gefällt und dass dieser sich ebenfalls für Ana interessiert. Sie stellt aber auch schnell fest, dass mit Mr. Gey etwas nicht stimmt. „Aber ich traue ihm nicht über den Weg“ (Bd. 1, S. 48). Kate sorgt sich um Ana und kämpft wie eine Löwin, wenn sie meint, ihre Freundin beschützen zu müssen. „Ich liebe Kate; sie ist eine treue Freundin, die mir in jeder Lebenslage beisteht“ (Bd. 1, S. 65, 66).

Christian zieht aus der schicksalhaften Fügung folgendes Resümee: „Ich danke der Vorsehung jeden Tag aufs Neue, dass du mich interviewt hast und nicht Katherine Kavanagh“ (Bd. 2, S. 516). Im Gegensatz zu den meisten Frauen verfällt Kate nicht Christians sexueller Anziehung und lässt sich nicht einschüchtern. „Sie schüttelt ihm fest die Hand, ohne mit der Wimper zu zucken“ (Bd. 1, S. 45). Kates Familie hat Geld, sie ist selbstbewusst und „im sicheren Wissen um ihre gesellschaftliche Position aufgewachsen“ Sie hat „die besten Privatschulen Washingtons“ besucht. „Sie lässt sich nicht so leicht ins Bockshorn jagen, und dafür bewundere ich sie“ (Bd. 1, S. 45).

Anas beste Freundin und Christian mögen sich nicht besonders und werden niemals wirklich miteinander warm. Ihr Umgangston bleibt kühl und höflich. Kate ist Christian gegenüber „argwöhnisch“ und zuweilen „feindselig“, er bleibt ihr gegenüber steif und förmlich (Bd. 1, S. 96). Dabei sind sich die beiden in vielerlei Hinsicht ähnlich, z.B. was ihren Charakter, ihren familiären Background und ihre Attraktivität betrifft. Beide legen viel Wert auf Aussehen und gute Kleidung. „Wie kann jemand nur so viele Klamotten brauchen? Das erinnert mich an Kate. Ihre Garderobe kann sich mit seiner durchaus messen“ (Bd. 1, S. 143).

Kate ist jemand, der „kein Blatt vor den Mund“ nimmt, so erkundigt sie sich gleich, ob Ana beim ersten Mal mit Christian einen Orgasmus hatte und berichtet bereitwillig, dass ihr erstes Mal schrecklich war (Bd. 1, S. 178). In Kate schlummert die allzeit bereite Enthüllungsjournalistin. Sie hat eine direkte Art und spricht immer das Offensichtliche aus. „Ihr untrüglicher Instinkt wird sie eines Tages zu einer großartigen Journalistin machen“ (Bd. 1, S. 184). Bei Gelegenheit geht mit ihr der „Journalisteninstinkt“ durch (Bd. 2, S. 516).

Auf der Studienabschlussfeier in der Kneipe lernt Kate Christians Adoptivbruder Elliot kennen. „Kate zieht alle Register und tanzt sich die Seele aus dem Leib. Das tut sie nur, wenn sie wirklich auf jemanden abführt. Was bedeutet, dass wir morgen früh zu dritt frühstücken“ (Bd. 1, S. 74). „Elliot zieht Kate grinsend in seine Arme, und sie lässt es sich nur zu gern gefallen … Kate! Trotz meines betrunkenen Zustands bin ich schockiert. Sie hat ihn doch gerade erst kennen gelernt!“ (Bd. 1, S. 75). Bei Elliot „schmilzt“ Kate „dahin“. „So habe ich sie noch nie erlebt – mir fallen Worte wie „anmutig“ oder „zahm“ ein. Kate – und zahm?“ (Bd. 1, S. 97). Kate hat noch einen älteren Bruder namens Ethan, auf den Christians und Elliots Adoptivschwester Mia ein Auge wirft.

Kate ist die einzige, die schließlich hinter Christians BDSM-Neigungen kommt: Sie findet eine Mail von Ana, in der diese mit Christian über die Details ihres Vertrages als seine Sub diskutiert. Kate ist außer sich vor Wut, lässt sich aber überzeugen, dass Ana mit Christian glücklich ist und ihrer Freundin keine Gefahr droht. Drei Wochen vor ihrer Hochzeit stellt sich Ana doch noch der „Kavanagh-Inquisition“ und erzählt Kate alles über ihre Beziehung mit Christian. Es ist für sie eine große Erleichterung, endlich mit der Freundin darüber reden zu können. Als Ana heiratet, wird Kate ihre Brautjungfer.

Kate ist in Elliot sehr verliebt. Als sie mit ihren Freunden einige Tage in Aspen verbringen, ist die Stimmung zwischen Kate und Elliot angespannt. Elliot ist Kate gegenüber „neuerdings ein bisschen distanziert“ (Bd. 3, S. 310). Als sie an seiner Liebe zu zweifeln beginnt, macht er ihr völlig unerwartet vor den Freunden und in aller Öffentlichkeit einen Heiratsantrag (Bd. 3, S. 321, 322). Es stellt sich heraus, dass Elliot nur Angst hatte, Kate seinen Antrag zu machen.
Durch ihre Heirat werden die besten Freundinnen Ana und Kate Schwägerinnen. Kate wird wie Ana bald Mutter: Sie und Elliot bekommen eine Tochter, die sie Ava nennen.

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