Die Frau, die Britney Spears auf Mr. Greys iPod geladen hat

„Es war Leila“, lautet Christians Kommentar, als Ana auf seinem iPod den Titel „Toxic“ von Britney Spears findet (Bd. 1, S. 520). Dieser Song passt ganz und gar nicht zu seinem erlesenen Musikgeschmack. „Ihre schlechte Musik verpestet seinen iPod“ (Bd. 2, S. 133).

Die Ex, die mehr wollte

Leila Williams ist Christians Ex. „Sie wollte mehr“, er aber nicht. Deshalb haben sie Schluss gemacht. Sie wollte nicht länger nur Sex-Gespielin sein (Bd. 1, S. 521).

Eine Frau, die aussieht wie Ana

Eines Tages wird Ana von einer jungen Frau angesprochen: „Miss Steele?“ „Mit ihrem merkwürdig ausdruckslosen Gesicht wirkt sie wie ein Geist“ und kommt zögernd auf Ana zu, um sie zu mustern. „Ihre Stimme ist gespenstisch leise“. „Ich wollte Sie mir nur ansehen.“ Die Frau hat dunkle Haare, die einen Kontrast zu ihrer hellen Haut bilden. „Ihre Augen sind braun wie Bourbon“, sie hat ein „hübsches Gesicht“. Doch ihre Augen sind „leer“ und „völlig leblos“, ihr Gesicht blass und „voller Sorgenfalten“. Sie wirkt ungepflegt, ihre Kleidung ist „zwei Nummern zu groß“. Ihr Lachen klingt misstönend. Ana stellt fest, dass die Fremde aussieht wie sie selbst (Bd. 2, S. 56 – 57).

Was hat Ana, das Leila nicht hat?

„Was haben Sie, das ich nicht habe?“ fragt die Frau traurig. Als Ana fragt, wer sie ist, antwortet sie: „Niemand.“ Um ihr Handgelenk trägt sie einen schmutzigen Verband. Sie verschwindet so schnell, wie sie aufgetaucht ist.

Die verrückte Exfreundin, die Angst verbreitet

Ana ist beunruhigt, bekommt Angst und hat einen Albtraum: „Das Mädchen, das aussieht wie ich, steht vor SIP. Moment mal – das bin ja ich. Ich bin blass und ungewaschen, die Kleider hängen mir am Leib. Ich starrte die andere junge Frau an; sie trägt meine Sachen, wirkt glücklich und erfreut sich bester Gesundheit“ (Bd. 2, S. 86). Ana erzählt Christian von der Begegnung und erfährt, dass es sich bei der jungen Frau um Leila handelt. Christian erstarrt, als er hört, dass seine Exsub Anna belästigt. Er setzt seine Sicherheitsleute auf Leila an, um sie zu finden und Ana zu beschützen.

Die Stalkerin

Leila scheint Ana und Christian zu stalken. Sie wissen nicht, ob sie es auf Ana oder auf Christian abgesehen hat. Christian nötigt Ana, ihre Wohnung zu verlassen und zu ihm zu ziehen. Sie darf das Haus nicht mehr ohne Begleitung verlassen. Der Gedanke an Leila lässt Ana „das Blut in den Adern gefrieren“ (Bd. 2, S. 176). Leila zersticht die Reifen von Anas Audi und begießt ihn mit Farbe (Bd. 2, S. 182).

Eine Frau wie ein Geist

Eines Nachts wacht Ana auf und merkt, dass Christian nicht bei ihr ist. Sie glaubt, am Fußende ihres Bettes einen Schatten zu erkennen. „Eine Frau? In Schwarz?“ (Bd. 2, S. 186). Als sie das Licht einschaltet, ist niemand da. Später stellt sich heraus, dass es keine Einbildung war, sondern dass Leila wirklich da war (Bd. 2, S. 189). Wie ein Geist schlüpft sie immer wieder durch das Netz der Sicherheitsleute. Sie kennt Christians Wohnung „wie ihre Westentasche“. Christian flüchtet mit Ana aus seiner Wohnung in ein Hotel. Er vermutet, dass Leila sich noch in seiner Wohnung versteckt und weist seine Sicherheitsleute an, sie aufzuspüren. Ana soll nicht arbeiten gehen, solange Leila ihr auflauern könnte. Schließlich muss sie mit Sicherheitsleuten zur Arbeit gehen.

Die Selbstmordgefährdete

Ana will über Leila Bescheid wissen. Christian möchte sie nicht belasten und in die Sache mit Leila verwickeln. Leila war in Christians Wohnung – als er und Ana nicht da waren – und hat der Haushälterin eine Szene gemacht: Sie hat versucht, sich die Pulsadern aufzuschneiden. Die Haushälterin hat sie ins Krankenhaus gebracht, wo Leila aber schnell wieder „abgehauen“ ist (Bd. 2, S. 89). Leila ist psychisch labil und möglicherweise selbstmordgefährdet. Christian lässt nach ihr suchen, um ihr zu helfen. Er will keine Polizei einschalten. Leila hat einen Psychiater, der ihr Verhalten als typischen Hilfeschrei interpretiert. Ana glaubt, dass Leila in Christians Leben zurück möchte und mit ihrem Selbstmordversuch versucht, seine Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen.

Gefahr durch Leila

Als Ana ihre Wohnung betritt, um Ethan abzuholen, erwartet sie dort Leila mit gezogener Waffe. Leilas Miene ist ausdruckslos. „Noch immer liegt dieser schrecklich leere Ausdruck auf ihren Zügen“. „Sie mustert mich, als wäre ich ein Exponat einer Freakshow“. Sie sieht verwahrlost aus: schmutziger Trenchcoat, „das Haar in fettigen Strähnen an den Kopf geklatscht“. „In ihren glanzlosen braunen Augen liegt ein leicht wirrer trübseliger Ausdruck“. Traurig beobachtet sie Ana mit einer „Mischung aus Abwesenheit und verwirrter Neugier“ und fragt wieder: „Was haben Sie, das ich nicht habe?“. Sie spricht von Christian als der „Meister“ und fragt, warum Ana Christian bei seinem Namen nennen und in seinem Bett schlafen darf. Leila gesteht, dass sie den „Meister“ liebt, obwohl etwas Dunkles in ihm schlummert.

Christian platzt mit seinem Sicherheitsmann in die Wohnung. Er und Leila starren einander an. Ana wird Zeugin, wie er zum Dom wird und Leila zur Sub. Sie fällt vor ihm auf die Knie, senkt den Kopf und lässt die Waffe aus ihren Händen gleiten. Christian nimmt die Waffe und schickt Ana mit Taylor hinaus. Er übergibt Leila in die Obhut seines Psychiaters Dr. Flynn, der sie in eine psychiatrische Klinik bringt (Bd. 2, S. 329 – 336).

Eifersucht und Zweifel durch Leila

Ana ist eifersüchtig und argwöhnt, dass sich zwischen Leila und Christian noch etwas in ihrer Wohnung abspielt. Es war ein Schock, Christian so mit seiner Exsub zu sehen. Leila löst bei Ana Eifersucht und Selbstzweifel aus. Sie fragt sich genau wie Leila, was sie hat, was Leila nicht hat. Die Exsub hatte einen Vertrag mit Christian und hat ihm gern gegeben, was er brauchte – das was Ana ihm nicht geben kann (Bd. 2, S. 87). Leila entspricht Christians Typ: eine kleine, zierliche Brünette, die aussieht wie seine Mutter. Ihr ist es gelungen, Christian „so richtig anzutörnen“. Ana vermutet, dass Leila körperlich fitter war als sie und Christian in sportlicher Hinsicht „das Wasser reichen konnte“ (Bd. 2, S. 93). Sie will unbedingt wissen, was Christian mit Leila gemacht hat, als er mit ihr in Anas Wohnung alleine war. Sie haben geredet, dann hat er Leila gebadet und ihr Sachen von Ana zum Anziehen gegeben.

Leilas Geschichte

Leila war bis vor knapp drei Jahren Christians Sub. Sie hat ihn verlassen, weil sie mehr wollte, er aber nicht. Bald darauf hat sie geheiratet. Vor drei Monaten hat sie ihren Mann verlassen „und ist mit einem Typen durchgebrannt, der vor vier Wochen bei einem Autounfall ums Leben gekommen ist“ (Bd. 2, S. 103). Der Verlust des Geliebten hat bei ihr eine psychische Erkrankung ausgelöst. Ihr Ehemann will sich nicht mehr um sie kümmern, nachdem sie ihn wegen des anderen Mannes verlassen hat.

Christian kümmert sich um seine gemütskranke Ex

Christian hatte mit Leila eine „perverse Beziehung“. Nun kümmert er sich um sie „wie um ein völlig verstörtes Kind“ (Bd. 2, S. 365). Er fühlt sich schuldig, dass er für ihren Geisteszustand mitverantwortlich sein könnte, behauptet aber, dass er nichts für sie empfindet. Aber es hat ihn gequält, sie so am Boden zerstört zu sehen, wie er sie sonst nicht kennt. Früher war sie immer sehr quirlig und verschmitzt. Dr. Flynn kümmert sich um Leila und hält Christian auf dem Laufenden. Ihr Zustand bessert sich, und sie ist nach dem Klinikaufenthalt bei ihren Eltern in Commecticut. Dr. Flynn überweist sie an einen Kollegen in New Haven. Leila, die sich schon immer für Kunst interessiert hat, beginnt ein Studium an einer Kunstakademie in Handen. Christian finanziert ihr Studium. Er hat zwei ihrer Bilder bei sich hängen. Leila malt vorwiegend abstrakte Bilder.

Leila entschuldigt und bedankt sich

Eines Tages taucht Leila im Verlag auf und will zu Ana. Sie hat ihre Freundin Susi dabei, ebenfalls eine Exsub von Christian. Ana empfängt die beiden unter der Aufsicht ihrer Sicherheitsfrau. Leila ist wieder gesund und sieht „überaus attraktiv“ aus. „Auf ihren Wangen liegt ein rosiger Schimmer, ihre braunen Augen leuchten, und ihr Haar besitzt einen gesunden Glanz“. Susi verkündet, dass sie sich als „Subclub“ bezeichnen und geht mit den Worten „Das ist Lulus Show.“ hinaus (Bd. 3, S. 369). Leila entschuldigt sich bei Ana. Sie will Christian sehen und sich bedanken, dass sie nicht in eine „Gefängnispsychiatrie“ gesteckt wurde und dass er ihr Studium finanziert. Sie vertraut Ana an, dass sie ihren verstorbenen Freund, ihren Ehemann und Christian geliebt hat.

Leila möchte Christian ein letztes Mal sehen

Leila wollte Christian sehen, aber er hat es nicht zugelassen. Deshalb ist sie zu Ana gekommen, weil sie sicher war, dass er sofort kommen würde, um Ana zu beschützen. Christian ist sehr aufgebracht, dass Leila Ana entgegen sein Verbot aufgesucht hat und dass Ana Leila gegen seinen Willen empfangen hat. Er schickt Leila zurück an die Ostküste und verbietet ihr, sich auch „nur ein einziges Mal westlich des Mississippi“ blicken zu lassen. Leilas letzte Worte zum Abschied von Christian lauten: „Ich freue mich, dass du glücklich bist. Du verdienst es“ (Bd. 3, S. 368 – 379).

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