Ein Blick auf das Datum verrät es: 21. August 2015 – das Warten hat ein Ende. Denn endlich erschien auch das vierte Buch von Erfolgsautorin E. L. James auf Deutsch. „Grey“- Christians Sicht der Dinge in deutschen Worten. Wie Kritiker und die Fanwelt das Buch in „good old Germany“ aufgenommen hat, haben wir einmal erkundet.

Wenige Reaktionen professioneller Kritiker

Die wenigen Schlagzeilen titeln überschwänglich: „Buch des Jahres?“ fragt die „Gala“. Doch hier ist nicht die Qualität des neuen Romans gemeint, stattdessen zielt die Schlagzeile eher auf die Verkaufszahlen. Denn allein die Ankündigung im Juni hatte eine Flut an Vorbestellungen ausgelöst. In Sachen Inhalt werden hier nur amerikanische Kritiker erwähnt – gelesen hat hier noch niemand. Dennoch erwartet hier irgendwie jeder, dass „Grey“ auch in Deutschland ein Verkaufsschlager wird – sowohl schon als Originalausgabe, als auch nun mit der deutschsprachigen Version. Weitere große Beachtung findet die deutsche Erscheinung nicht in den Medien der Kritiker. Die englische Veröffentlichung hat offenbar jegliches Pulver aus den Pistolen genommen.

Statt mit professioneller Kritiken beschäftigen sich die Medien lieber mit weiteren Spekulationen, wer auf dem Regiestuhl für „Fifty Shades Darker“ sitzen soll. Ganz neu im Gespräch ist nun James Foley (61, House of Cards). Zudem gäbe es zwei weitere Kandidaten: Mark Pellington („Arlington Road“) und Tanya Wexler („In guten Händen“). Nur Spekulationen? Die Zeit wird es zeigen.

Lesebegierig: Die Fans und ihre Meinungen

Ganz anders die Anhänger der Trilogie – für sie gab es heute nur ein Thema: So mancher Fan hat es schon ganz stolz am Tag vorher auf Facebook gepostet. Der eine fand es bereits bei übereifrigen Verkäuferinnen, die es schon im Buchhandel auf den Tischen verteilte, der andere hatte bei Online-Bestellungen Glück, die früher raus gingen. Doch alle hatten erst einmal eins gemeinsam: Das große Lesen.

Und wie erwartet gehen hier die Meinungen auseinander. Sie reichen von überschwänglicher Freude bis hin zur großen Enttäuschung. „Mehr kann man dazu nicht sagen – das Buch hat bestätigt was man sich so im Hintergrund gedacht hat. Warte sehnsüchtig auf mehr deutsche Bücher von E L James, die Art wie Sie schreibt ist einfach KLASSE UND MITREISSEND.“ So lautet eine Rezension. „Kaufempfehlung?!- Aber Hallo :)“ oder „Christian ist einfach so verdammt sexy 😉 !“

Andere sind enttäuscht: „GRAY bietet wirklich, wirklich nichts Neues. Einige Passagen sind sicher im copy & paste Verfahren entstanden. Christians Selbstzerfleischung nervt mindestens sosehr wie Anas ‚inner Goddess‘.“ Oder: „Was ist denn das, ich habe wirklich mehr erwartet. Schon nach den ersten Seiten merkt man, dass es hier nicht um Inhalt, sondern nur um schnell verdientes Geld geht.Ich habe das Buch sofort zurück gegeben.“

Welche Meinung hast du zum vierten Buch von E.L. James? Wir werden es natürlich auch noch in Ruhe auf Deutsch lesen, doch unsere Rezension findet sich hier.

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