Endlich: Mrs. Robinson hat ein Gesicht. Und zwar das von Kim Basinger. Diese Nachricht überraschte ganz Hollywood am vergangenen Wochenende. Mehrere Medien verkündeten die Neuigkeit, wie beispielsweise „E!News“ „prosieben.de“ und auch Autorin E. L. James hieß sie auf ihrem Facebook-Profil willkommen.
Das macht die Verkündung offiziell, wenn auch ungeahnt. Denn mit dieser Besetzung für die kühle, berechnende Blondine, die Christian Grey Vergangenheit maßgeblich beeinflusst hat, rechnete kaum einer unter den Experten. Ihr Name fiel nicht bei allen wilden Spekulationen. Und dennoch: Basinger schiebt damit alle Vermutungen und namhafte Konkurrentinnen wie Gillian Anderson, Nicole Kidman, Cate Blanchett, Charlize Theron und sogar Heidi Klum zur Seite. Frau Basinger war bisher nicht Teil dieses Reigens, kann aber nun die Rolle ergattern. Umso erfreulicher: Endlich haben wir eine Besetzung. Grund genug, die Dame einmal genauer anzuschauen.

Kim Basinger: Mehr als nur die Blondine aus „9 ½ Wochen“

Der Name Kim Basinger ist in Hollywood kein unbekannter, denn die 62-Jährige kann auf eine lange Karriere zurückschauen. Sie ist bereits Oscarpreisträgerin. Ihre Karriere begann als Bondgirl. An der Seite von Sean Connery schaffte sie ihren Durchbruch mit dem Film „Sag niemals nie“ im Jahr 1983.

Während zahlreiche Bondgirls nach ihrem Auftritt wieder in der Versenkung verschwanden, begann für Basinger damit erst der Aufstieg. Zwar hatte die Tochter eines Jazz-Musikers und einer Synchronschwimmerin aus Georgia zunächst als Fotomodell und Nachtclub-Sängerin angefangen, doch nach diesem Film folgten weitere Hauptrollen. Und diese machten sie zum Sexsymbol seiner Zeit. Denn Erotik ist Kim Basinger kein Fremdwort. In dem Film „9 ½ Wochen“ war sie bereits mit Mickey Rourke bei diversen erotischen Spielchen vor der Kamera – und avancierte zum blond gelockten Männertraum der 80er Jahre. Eiswürfel und Erdbeeren haben seit diesem Film eine andere Bedeutung – wie Kenner schmunzelnd bestätigen werden. Mit dem begehrten Oscar wurde Basinger für die Rolle der Femme Fatale in „L.A. Confidential“ im Jahr 1998 ausgezeichnet.

Doch Basinger kann auch als Charakterschauspielerin glänzen. Rollen in Filmen wie „Dritte Person“, „Batman“, „Final Call“, „Nice Guys“ oder als Mutter von Rapper Eminem in „8 Mile“ beweisen dies. Doch an ihre Erfolge in den 80er Jahren konnte sie nicht wirklich anknüpfen. Dennoch ist Basinger auch heute noch mit über 60 eine Sexikone.

Das prädestiniert sie für die Rolle von Elena Lincoln

Natürlich: Die blonden Jahre sind hervorragend. Kim Basinger muss sich für die Rolle der Elena Lincoln optisch kaum verändern. Wenn man die Beschreibung von Mrs. Robinson liest, könnte glatt Kim Basinger als optische Vorlage gedient haben: Denn die Dame aus Christians Vergangenheit ist „eine elegante Platinblondine“, immer „in Schwarz gekleidet“, „hochgewachsen, braun gebrannt“ und natürlich sehr „attraktiv“. Lediglich die Länge der Haare muss wohl zum Pagenkopf gestutzt werden. Hollywood macht es auch möglich, dass die über 60-Jährige gut als Dame Ende der vierziger Jahre durchgeht. Sie wirkt glamourös und auch den Charakter wird Kim Basinger sehr gut verkörpern können, sind wir uns sicher. Denn die Schauspielerin bringt eine natürliche „Kühle“ mit, die den verruchten Charakter der Verführerin Christians zur Schau stellt. Wer mag sich beim Anblick nicht vorstellen, wie sie den jungen Christian zu verbotenen SM-Spielchen verführte? Ob es im Film Rückblicke geben wird? Wir sind gespannt!

Dreharbeiten Mitte Februar: Das Castingkarussell dreht sich

Mit der Besetzung von Mrs. Robinson ist ein weiterer Schritt Richtung Dreharbeiten getan. Diese sollten ursprünglich Anfang des Jahres beginnen. Medien berichten nun, dass sie auf Mitte Februar verschoben wurden, da Jamie Dornan angeblich bei der Geburt seines zweiten Kindes dabei sein wollte. Ob das der wahre Grund ist, können nur die Produzenten wissen. Fakt ist: Wir warten immer noch auf die Besetzung von Bösewicht Jack Hyde und ehemaligen Sub Leila Williams. Werden diese jetzt bald folgen? Wir hoffen doch sehr! Denn die Besetzung mit Kim Basinger beweist eins auf das Neue: Nicht immer sind die gehandelten Namen zum Schluss auch diejenigen, die auf der Leinwand zu sehen sein werden.

Sag Deine Meinung!

Deine Email Adresse wird nicht veröffentlicht

*