Damit hatte keiner gerechnet und es dauerte nur ein paar Stunden, bis es DAS Trendthema auf Twitter und Co war. Auf iTunes schoss die Nummer direkt an die Spitze. Die Rede ist von „I don’t wanna live forever“ – der Single von Taylor Swift und Zayn Maik (ehemals One Direction). Seit wenigen Tagen ist bekannt, dass dieses Duo sich am Soundtrack von „Fifty Shades Darker – gefährliche Liebe“ beteiligt. Wie der Song klingt? Wir haben natürlich genau hingehört.

Heiß und doch romantisch: So klingt der Song

Ruhige Akkorde, die verträumt wirken und einige „Ohs“ von Zayn – so beginnt der neue Song, bevor der Beat einsetzt. Zayn Malik übernimmt die ersten rhythmischen Lyrics. Die Stimme klingt weich und doch so schmerzerfüllt, dass jeder Fan gleich Szenen vor sich sieht, in denen Anastasia weint. Die zweite Strophe gehört Taylor Swift – zunächst mit den gleichen Worten, wie Zayn zuvor. Im folgenden Chorus „leiden“ beide: „Baby, baby, I feel crazy. Up all night, all night and every day . Give me something, oh, but you say nothing. What is happening tonight?“ (Deutsch: Baby, baby, ich fühl mich verrückt, die ganze Nacht, jede Nacht, jeden Tag. Gib mir etwas, oh, aber sage nichts. Was passiert heute Nacht?). Zayn Malik folgt mit den Worten „I don’t wanna live forever, cause I know I’ll be living in pain“ (Deutsch: Ich will nicht für immer leben, weil ich weiß, ich werde in Schmerz leben). Über vier Minuten ist das Original, das in den Worten „till you come back home“ (bis du nach Hause kommst) fast schon orchestral gipfelt – ein hörenswerter Ohrenschmaus mit Kopfkinogarantie! Zahlreiche Cover tummeln sich bereits im Netz – Vorsicht Verwechslungsgefahr!

Die musikalische Vereinigung von zwei Weltstars für „Fifty Shades Darker“

Der Song ist die erste offizielle Single-Auskopplung aus dem Soundtrack von Universal Picture. Erstmals singen die Größen Taylor Swift und Zayn Malik zusammen – als Kupplerin diente Maliks Freundin Gigi Hadid. Swift gilt als eine der erfolgreichsten Künstler aller Zeiten. Sie ist nicht nur Songwriterin, sondern auch Musikproduzentin und Schauspielerin. Bis Februar 2015 hat sie über 170 Millionen Tonträger weltweit verkauft. Als sie ankündigte, beim Streamingdienst Spotify auszusteigen, entbrannte ein handfester Streit über Twitter zwischen Swift und Malik.
Zayn Malik wurde als Sänger in der britischen Boyband „One Direction“ bekannt, die von Nicole Scherzinger und Simon Cowell nach der britischen Version von „X-Factor“ im Jahr 2010 gegründet wurde. Seit Mitte des Jahres 2015 ist er solo unterwegs und legte mit dem Album „Mind of Mine“ ein gelungenes Debüt hin: Platz 9 in Deutschland und Platz 1 in den Vereinigten Staaten.

Für „I don’t wanna live forever“ haben sich die beiden nun erstmals zusammengefunden – überraschend für so manchen Kritiker. Es wird viel spekuliert, warum Swift sich nun ausgerechnet auf dem „Fifty Shades Darker“-Soundtrack verewigt. Einige glauben, sie will in die Fußstapfen von Beyoncé, Sia, Ellie Goulding und The Weeknd treten. Denn die Songs des ersten Soundtracks „Crazy in Love“, „Salted Wounded“, „Love me like you do“ und „Earned it“ waren Kracher. „Love me like you do“ von Ellie Goulding war nicht nur auf Platz eins der deutschen Singlecharts sondern wurde auch für den BBC Music Award, den Brit Awards und den Grammys nominiert und gewann unter anderem den MTV Italien Music Award sowie den Award der Radiostation „Los 40 Principales“. Ein Grammy oder ein Oscar zählt noch nicht zur Preissammlung von Taylor Swift. Wir glauben auch – „I don’t wanna live forever“ hat durchaus Award-Potential.

Verrückt nach Liebe – auch musikalisch

Doch viel mehr weiß kaum einer über den kommenden Soundtrack. Nur ein weiterer Titel des Samplers ist bisher bekannt und uns Fans nicht fremd: „Crazy in Love“, gesungen von Miguel begegnete uns schon bei den beiden Trailern für den kommenden Film – eine Coverversion des Beyoncé-Hit aus dem Jahr 2003. Und dieser Remix hat es in sich: Sex für die Ohren könnte man glatt sagen, wenn Miguel „you got me looking so crazy right now“ dramatisch und doch soulig schmettert. Aber auch die im Staccato gehaltene Wiederholung „you got me“ erinnert – ja, wir trauen uns – an Schläge. Ein würdevoller Nachfolger zur Version auf dem ersten Soundtrack von „50 Shades of Grey“, finden wir! Für den Soundtrack ist die Pianoversion von Norman Dück des Songs angekündigt.

Der Score zum Film wird übrigens von keinem geringeren als Danny Elfman geschrieben. Der Filmmusikkomponist hat schon erfolgreiche Soundtracks für die Filme „Edward mit den Scherenhänden“, „Batman“ oder „Charlie und die Schokoladenfabrik“ geschrieben und wurde bereits vier Mal für den Oscar nominiert. Auch der Soundtrack zur ersten Verfilmung der Romantrilogie kam aus seiner Feder und wurde dafür mit dem BMI Film Music Award ausgezeichnet.

Wir sind gespannt, ob auch die Musik zu „Fifty Shades Darker“ wieder preisverdächtig sein wird. Die ersten Töne lassen erneut Großes erwarten. Der Sampler wird zeitgleich zum Film am 10. Februar 2017 herauskommen.

Wer sollte denn Eurer Meinung nach am besten noch einen Titel beisteuern?

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