Der Film ist im Kasten: vom Drehschluss, Ritas Song und Mr. Grey zum Kuscheln

Jetzt ging es aber doch schnell. Glaubt man den Twitter-Nachrichten und so manchen Meldungen der
Klatschpresse, dann ist er abgedreht: „50 shades of grey“ ist im Kasten. Über Instagram verbreitet Autorin E.L James „That’s a Wrap“ – zu deutsch „das wäre geschafft“. Kurz darauf folgten bereits Fotos mit Drinks in der Hand und weitere Tweets: „Es ist so leer ohne euch“, „Danke Vancouver“ oder „Notiz an mich selbst: Erinnere dich, links zu fahren.“ E.L. James ist unterhaltsam, wie eh und je: Da macht das Verfolgen der Tweets fast genauso viel Spaß, wie das der Dreharbeiten. Rita Ora ist bereits auf der Fashion Week in Mailand, Jamie Dornan verließ Vancouver ebenfalls, nicht ohne seinen Fans Autogramme am Flughafen zu geben.

Postproduktion: Filmmusik auch von Rita Ora?

Und nun? Keine Bange liebe Fans: Mit Drehschluss werden die Nachrichten nicht weniger werden,
denn die Arbeit sind längst noch nicht beendet. Nun folgt die Postproduktion – die dritte wichtige
Phase einer Filmproduktion nach Drehbuch und Dreh. Sie umfasst neben Schnitt auch die digitale
Nachbearbeitung (Spezialeffekte, Geräuschanimation, Synchronisation) Farbanpassung,
Kopierwerk und vieles mehr. Auch die Musik kommt dann ins Spiel. Hier sorgt Mia Grey-
Darstellerin Rita Ora bereits für die nächsten Neuigkeiten. Die Britin möchte unbedingt einen Song
zum Soundtrack beitragen: Naheliegend – schließlich ist sie ja auch Sängerin. Dem Magazin Metro
erklärte sie, dass es eine bestimmte Art von Vorstellung für den Soundtrack gäbe. Dieser schreibt
bekannterweise Danny Elfman – Meister und alter Hase für Filmescores in Hollywood. Ob da Ritas
eher rockige Musikrichtung dazu passt, muss jeder für sich selbst entscheiden. Eine Kostprobe
liefert die Sängerin gerade mit ihrer neuen Single „I will never let you down“ – gemeinsam mit
ihrem (Wieder)Freund DJ Calvin Harris. Wir sind gespannt, wie es mit dieser Idee weiter geht.

Auf der Bühne: „50 shades of grey“ mal etwas komischer

Wer nicht bis zum Kinostart aushalten kann, hat seit einigen Tagen eine bildliche Alternative, die
allerdings nicht ganz so ernst zu nehmen ist: „49 ½ Shades!“ Das Musical ist in Düsseldorf unter
zahlreichen Lachern und Applaus gestartet – Standing Ovations gab es für Regisseurin und
Kabarettistin Gerburg Jahnke. Zu sehen ist nicht die gesungene und vertonte Geschichte von Ana
und Christian, sondern ein Damentrio, das die Abenteuer in einem privaten Buchclub nacherlebt.
Deftiger Wortwitz wechselt sich mit eindeutigem Posing ab. Die Sex-Praktiken in einem eher
langweiligen Ehealltag wirken lächerlich und hoch komisch. Das Ganze wird eingerahmt von
gefühlvollen Balladen, faszinierenden Rock ’n‘ Roll, heißen Tanz-Szenen und hier und da ein
Augenzwinkern. Peitsche trifft Lachmuskel ist das Motto. Wer also auch darüber lachen kann, dem
sei diese Parodie ans Herz gelegt. Das Musical wird noch bis zum 23. März in Düsseldorf zu sehen
sein, dann zieht es auf die Bühnen von Zürich, Hamburg, Berlin und Bremen. Altersempfehlung ist
ab 17 Jahre.

Mit Christian ins Bett: Ein Teddy zum Kuscheln

Das neueste offiziell deklarierte „Must-have“ unter den Fan-Artikel ist Christian Grey als
Kuscheltier. Die Firma Vermont hat nun einen Teddy herausgebracht: er hat graues Fell, blaue
Augen, trägt Anzug und Krawatte und in seinen Tatzen hat er jeweils eine Augenbinde und
Handschellen. Wer es mag?

Das Fan-Geschenk war als Präsent zum Valentinstag vorgesehen, zum stolzen Preis von fast 90 US-Dollar
jedoch kein billiges Vergnügen. Die Kritiker schreien auf: Ein Teddybär ist mehr ein
Spielzeug für Kinder als erotisches Utensil – Vermont erklärt, dass er auch dafür geeignet sei.
Sicherheitshalber sollten jedoch die Utensilien für Kinder und drei Jahren entfernt werden, heißt es
in der Beschreibung. Ein grenzwertiger Fan-Artikel, der eher nicht in Kinderhände gehört,
schimpfen die Kritiker laut. Aber mal ehrlich: Ein bisschen Humor hilft auch hier. Wer es mag und
auf diese Art mit Christian Grey ins Bett steigen möchte – nur zu. Keine Scheu. Für die Kinder gibt
es noch zahlreiche andere Modelle zum Spielen. Derzeit scheint der Bär jedoch vom Markt
genommen zu sein. Vergriffen? Neuerscheinung zur Premiere? Wir bleiben dran!