Sie ist gerade mal 27 Jahre alt und schon Bestsellerautorin. Über ihre Buchreihe „After“ hatten wir schon einmal berichtet (Siehe hier und hier). Doch nun werden auch die Bücher von Anna Todd verfilmt. Grund genug, um uns einmal zu fragen, ob die Amerikanerin vielleicht sogar DIE Nachfolgerin von E. L. James ist? Ein Treffen zwischen beiden hat es zumindest bereits gegeben und verlief längst nicht so, wie sich die junge Frau vorgestellt hatte.

Erstes Autorentreffen: Sie hat sich aufgeführt, wie ein „Spinner“

Tatsächlich wird Anna Todd in vielen Medien mit der Grey-Autorin E.L. James verglichen. So mancher würde sich daran stören, denn wer will schon anhand eines anderen gemessen werden? Aber nicht Anna Todd. Sie findet dies in Ordnung und schwärmt sogar von E. L. James: „Sie ist wundervoll, gibt exzellente Ratschläge und ich glaube wirklich, dass sie brillant ist“, wird Todd in vielen Medien aktuell zitiert. Denn die beiden Frauen haben demnach regelmäßigen Kontakt und sich bereits mehr als einmal getroffen. Doch das erste Mal lief gar nicht so, wie Todd es sich vorgestellt hatte: „Ich habe mich aufgeführt, wie ein Spinner“, sagt sie im Nachhinein. Die Aufregung sei schuld gewesen. Verfolgt man diese Neuigkeiten, könnte man glauben, dass Todd eher ein Fan als eine eigene Schriftstellerin ist. Und tatsächlich: Im Vergleich der beiden Frauen erscheint die 27-Jährige deutlich schüchterner, zurückhaltender und introvertierter. Ganz so, wie ihre Hauptheldin im Roman Tessa.

Todd liefert Bücher und Filme wie am Fließband

Doch schaut man die schriftstellerischen Erfolge an, könnte so man wohlwollend meinen, dass Todd aus bereits mit E. L. James gleichzieht. Aktuell ist bereits Band 5 „Before us“ ihrer Reihe erschienen. Hier berichtet sie über die Liebesgeschichte der Collegeschülerin aus der Sicht des Musikers. In drei Teilen „before“, „during“ und „after“ können die Fans in die Gedankenwelt des männlichen Parts der Geschichte eintauchen. Ganz wie auch in „Grey“ von E.L. James. Doch mit „Nothing more“ und „Nothing less“ stehen zwei weitere Bücher von Todd bereits in den Startlöchern. Diese Geschichten erscheinen im Herbst 2016. In ihnen erzählt die Amerikanerin die Story des besten Freundes der bisherigen Hauptprotagonistin: Landon versucht sein Glück in New York City. Für die weitere Zukunft hat Todd ebenso ein „völlig neues Buch“ angekündigt, das ohne „After“-Bezug auskomme. Wie wir uns das auch von E.L. James wünschen, nicht wahr?
Auch in Sachen Kino steht Todd ihrem großen Vorbild nicht nach: Paramount Pictures hat sich aktuell die Filmrechte an der „After“-Reihe gesichert. So scheint es klar, dass auch diese Geschichte bald über die Leinwand flimmern wird.
Ist Todd nun eine würdige Nachfolgerin und ist sie längst aus dem Schatten von „50 Shades of Grey“ und deren Erschafferin herausgetreten? Wer mag, kann sich hier persönlich ein Bild von der Amerikanerin machen und während ihrer Lesereise in Deutschland selbst darüber entscheiden. Todd wird nach München (31. Mai), Köln (1. Juni), Mannheim (2. Juni), Leipzig (3. Juni) und Hannover (4. Juni) kommen. Genauere Informationen über die Termine finden sich auf der Homepage der Autorin.

Charmante Rolle: Dakota Johnson währenddessen bereits im Kino!

Während die Planungen zur Verfilmung der „After“-Reihe sicher noch in der Theorie stattfinden und „50 Shades Darker“ gerade in Vancouver (Kanada) gedreht wird, lohnt sich dennoch aktuell ein Kinobesuch. Denn Anastasia-Darstellerin Dakota Johnson ist ab dem 7. April im Film „How to be Single“ zu sehen. Hier verkörpert sie Alice, die plötzlich von ihrem Freund getrennt feststellen muss, wie sich New York City als Single anfühlt. Ihre Schwester und Mitbewohnerin Meg (Leslie Mann) und Kollegin Robin (Rebel Wilson) unterstützen sie dabei. Klingt ein wenig wie „Sex and the City?“ Kein Wunder. Der Film basiert auf den Roman von Liz Tuccillo, die auch an der Kultserie als Autorin beteiligt war. Vorgänger war auch die Verfilmung des eigentlichen Datings-Buchs „Er steht einfach nicht auf dich“.
Johnson erntet für diese Rolle gute Kritiken. Sie wirke „natürlich“ und macht sich „mit einer Mischung aus Bodenständigkeit und Eigensinn zur Sympathieträgerin“. Wer also nicht bis zum Start von „50 Shades Darker“ im Februar 2017 warten will, kann sich mit dieser charmanten Komödie in den nächsten Wochen im Kino die Zeit vertreiben.

Lust bekommen? Dann lasst uns doch wissen, wie ihr Dakota Johnson in der Rolle findet! Denn nicht vergessen: Bald ist auch Award-Time. Dakota ist für den MTV Movie Award nominiert, der am 10. April vergeben wird. Wird sie die Trophäe für die beste „Breakthrough Perfomance“ ergattern? Wir berichten!

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Kann man Anna Todd als würdige Nachfolgerin von E.L. James bezeichnen?

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