Eine Woche ist es her, dass das vierte Buch von E. L. James auf dem Markt erschien. Und auch „Grey“ tritt in die erfolgreichen Fußstapfen der „50 Shades of Grey“-Trilogie. Denn nur wenige Tage nach erscheinen der Originalausgabe ist klar – auch die Sicht des männlichen Beteiligten der Liebesstory ist ein Bestseller. Millionenverkäufe belegen es nur sieben Tage nach Veröffentlichung. Und in Deutschland beherrscht Grey die Listen bereits weit vor der Veröffentlichung der deutschen Ausgabe.

Und wieder Rekorde: Der Verlag kommt mit dem Druck kaum nach

Allein die Vorbestellungen haben in Deutschland „Grey“ an die Spitze der Amazon-Charts katapultiert – hier ist „Grey“ noch weit vor der Veröffentlichung auf Platz 1 der Bestseller in der Kategorie Bücher. 18 Tage bereits in den Top 100. Das Buch führt ebenso die Liste „am häufigsten geschenkt“ und „Neuerscheinungen“ an.
In den USA und Großbritannien ist die erschienene Ausgabe längst ganz oben an der Spitze sämtlicher Listen. Und mit dieser originalen Version kommt der Herausgeber nun kaum nach mit dem Druck. Denn allein in den ersten vier Tagen nach Erscheinung wurden bereits über 1,1 Million Bücher verkauft (Drucks, Audiobooks und E-Bücher zusammengenommen). Der Verlag hat zusätzliche Druckauflagen bereits in Auftrag gegeben, bis zur fünften Auflage werden die heiß begehrten Seiten inzwischen durch die Druckmaschinen gejagt. Buchhandlungen werden täglich neu beliefert und so seien aktuell bis zu 2,1 Millionen Bücher in Arbeit. Und das innerhalb einer Woche.
Die deutsche Version fehlt noch. Sie erscheint am 21. August. Die Vorgängerbücher wurden in über 52 Sprachen übersetzt, auch bei „Grey“ ist solch eine Dimension zu erwarten. Ob das Buch die Verkaufszahlen der Trilogie selbst toppen wird? Bei diesem Start ist das nicht auszuschließen.

Autorin musste viel ertragen: Shitstorm im Vorfeld

Was sich so viel verkauft, kann doch nicht schlecht sein? Dennoch musste die Autorin im Vorfeld einigen Shitstorm im Internet aushalten, denn so mancher warf ihr Geldgier und Faulheit vor. Mit der Bekanntgabe der Veröffentlichung schossen so manche Kritiker gegen die Britin. Auch Fans waren nicht unbeirrt voller Vorfreude. Denn schließlich schreibe sie ja nichts Neues, sondern wärme nur auf. Doch die Kritiker vergessen dabei eins: Auch diese Zeilen müssen erst einmal geschrieben werden – das macht sich nicht von allein. Andere hingegen hatten E. L. James nach dem Vorgeschmack am Ende von Band drei regelrecht darum angefleht. Diesen Stimmen war die Autorin gefolgt, wie sie in der Widmung in „Grey“ erklärt.

Geteilte Meinungen: Die Reaktionen auf den Inhalt

In den Kreisen der Kritiker sind die Reaktionen gespalten. „Grey“ scheint, wie auch die Vorgänger, bereits zu polarisieren. Der englische „Mirror“ meinte nach Veröffentlichung, es sei das bisher „schmutzigste Buch“ der Reihe. Im „Daily Telegraph“ wurde erneut die „schreckliche Schreibweise“ kritisiert und der „New York Post“ imponierte vor allem, dass der Leser diesmal viel über Elena erfahre. Aber hier vermisst der Kritiker die Gedankengänge von Ana.
Fans hingegen sind zumeist begeistert. Sogar zahlreiche deutsche Fans konnten den Veröffentlichungstermin im August nicht abwarten, und lasen direkt auf Englisch – mit purer Freude. Ein ganz besonderer Star hat sich ebenfalls bereits geäußert: Jamie Dornan. Der Darsteller von Christian Grey in den Kinoversionen der Trilogie ist begeistert von der Version Auf Twitter war von ihm zu lesen: „Als Mann muss ich sagen, dass ich ‚Grey‘ und seine Sicht der Dinge mehr mag. Es ist erwachsener und ziemlich lustig. Danke für das neue Buch!“ Er empfiehlt das Buch jedem Fan – wenn das mal keine Referenz ist?

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