Warum der Kinostart verschoben wurde, was von den unterschiedlichen Versionen zu erwarten ist und Jamie Dornans bestes Stück.

Was steckt hinter den „strategischen Gründen“?

Wie wir bereits kurz berichtet haben, dauert es nun länger, bis wir die Trilogie im Kino bestaunen können. Für die Einen war es eine katastrophale Nachricht, für die Anderen eher erlösend – es kommt auf die Perspektive an, wie man den Aufschub des Kinostarts des Films „fifty shades of grey“ sieht. Einerseits sind es sechs Monate mehr, die Fans nun warten müssen, andererseits haben die Filmemacher nun mehr Zeit, ein hervorragendes Ergebnis zu gestalten. Denn das Besetzungskarussell und das Hick Hack um die Hauptrolle muss jeden Produktionsplan durcheinander geworfen haben – der geplante Drehstart hatte sich schließlich bereits um einen Monat verschoben. Und welcher Shades of Grey Fan wünscht sich einen schlecht produzierten Schnellschuss? Offiziell geben „Universal Picture“ und „Focus Feature“ strategische Gründe an. Doch die Gerüchteküche kocht auf Hochtouren: Datemovie, Fußball-WM oder Hardcore-Version – was steckt wirklich dahinter?

Pärchenfilm oder Hardcore-Version? Beides scheint möglich!

Der neue Kinostart nun am 13. Februar 2015 in Amerika, pünktlich zum Valentinstag, lässt zum Einen vermuten, dass der Film dann auch im Februar 2015 in den deutschen Kinos anläuft. Manche Experten meinen, dass dieses Datum ein ausreichendes Indiz sei, dass aus der Buchverfilmung ein waschechter Pärchenfilm werden soll. So äußerte zum Beispiel Phil Contrino, Chefanalyst der Webseite „BoxOffice.com“, diese Vermutung. Denn welcher Mann wolle bisher die Verfilmung sehen? Ziehen die Damen der Wahl sie jedoch ins Kino, sollte der Rubel rollen. Lässt es sich zu „50 shades of grey“ wirklich im Pärchendoppelsitz im Kino kuscheln?

Andere Experten vermuten, dass schlichtweg die Fußballweltmeisterschaft ein Grund sei, den Kinostart zu verschieben. Diese wird von 12. Juni bis 13. Juli 2014 stattfinden, andere große Produktionsfirmen haben wegen ihr die Kinostarts ihrer Verfilmungen im Anschluss geplant. Mit dem ursprünglichen Kinostarttermin wäre „50 shades of grey“ einer enormen Konkurrenz ausgesetzt: unter anderem „Transformers 4“ oder Angelina Jolie als Hexe in „Maleficent“. Zum neuen Filmstart ist die Konkurrenz da weniger stark: „SpongeBob Schwammkopf 2“ sollte mit seinem Kinostart am gleichen Wochenende der Buchverfilmung sicher keine Zuschauer wegnehmen. Einen Tag zuvor startet die Buchverfilmung von Nicholas Sparks Herzschmerzroman „The longest ride“ – was wiederum für die Konkurrenz-Theorie aber gegen einen „50 shades of grey“-Schmusefilm spricht.

Oder liegen Pläne für zwei unterschiedliche Versionen der Verschiebung zugrunde? Wie wir ebenfalls schon kurz erwähnt hatten, stellt sich zumindest Produzent Dana Brunetti ähnliches vor: eine harmlose Variante, die wie geplant der deutschen FSK-Freigabe ab 16 Jahren entsprechen soll (in Amerika als „R“ – „restricted“ – unter 17-Jährige nur mit erwachsener Begleitung) und eine Hardcore-Version der Trilogie für Erwachsene. Ihm selber schwebe dabei sogar eine Version für das Porno-Kino vor, wie er sich im Interview mit „Collider.com“ äußerte. Andere Experten wie die britische „Daily Mail“ sehen eher eine „etwas härtere Version weit weg vom Porno“ in den normalen Kinos – als Spezial-Event eben. Die Mehrheit der Fans scheint es zumindest schmutzig und so nah am Buch wie möglich zu wollen, denn genau das macht Shades of Grey ja auch so besonders! Ein Insider berichtete jetzt, dass Jamie Dornan in der Erwachsenenversion im Spielzimmer komplett nackt zu sehen sein werde und zwar von vorne – also auch sein bestes Stück.

Unter dessen ist bei den Dreharbeiten der erste Kuss zwischen Dakota Johnson und Jamie Dornan gefallen, wie amerikanische Paparazzi bereits einfangen haben: ein Abschiedskuss auf die Wange zwischen Ana Steel und Christian Grey – fast noch harmlos gegenüber dem, was noch folgen wird. In welcher Version auch immer, bleibt weiter abzuwarten. Spannend ist es so oder so, auch wenn wir uns nun bis Februar 2015 gedulden müssen.

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